Duplicate entry '54.198.134.104-2018-04-26' for key 'ip' Big Monster hjk speedwings F5S

steves-unlimited

Speeder

Batleth F5D - eine echte Offenbarung - und erste Platzierung beim Speedcup in Dachau 2007. Damit konnten Antrieb erprobt werden, die bis zu 1,4kw hatten.




Batleh-Spezial

Wichtigste Änderung war die Verlängerung des Leitwerksträgers. Das Modell wurde nun um die Querachse angenehmer und ließ sich präziser steuern. Vor allen die Landungen gelangen wesentlich besser.





Diese Anlenkung ersetzte den bisher verwendeten Bowdenzug - kein Vergleich zu vorher aber sehr viel Arbeit. Der Umlenkhebel ist kugelgelagert.




Der Rumpf wurde im Akkubereich etwas eckiger und so tief, dass bis zu 4s3300h5 in einem Block in den Rumpf paßten.




Mit dem Bartleth-Spezial konnten Antriebe mit bis zu 3,7kw erprobt werden. Da zu dieser Zeit die Props noch nicht so sehr auf Speed ausgelegt waren, gab es neben dem Top-Speed von 370km/h noch eine enorme Beschleuigung von z.B. 140km/h auf 280km/h in 3 Sekunden. 

Ein Jahr später flog ich mit einem wesentlich größeren Modell und angepaßten Prop bei dieser Leistung über 400km/h.



Genau das Richtige nach einem harten Tag im Büro.




Kohlekumpel von Wildflug

Die Zelle ist sehr leicht und kommt incl. aller Servos und der erforderlichen Verstärkungen auf gerade mal 476g - und dabei hält die Zelle festigkeitsmässig bis 350km/h. Einige kleine Modifikationen und es sollten auch 380 km/h drin sein.








Die lange Nase ist ideal für den 38mm-Präzi und alles was dahinter paßt. Hier mal ein Neu1509/1.5Y/S mit einem YGE120





Zum Einsatz kam dieser Antrieb aus einem Aussenläufer und Avionik-Controller:
4010 Speedcroco & Avionik200 an 6s24005 oder 5s3200h5. Die Steigleistungen dieser Kombination waren sensationell. Wer hat schon einen Hotliner geflogen, der mit 300km/h steigt?







Im Rumpf ist Platz für 8s3200h5 - um mal eine Orientierung zu geben.










Der Hayabusa:


F3S Wettwerbsmodell für Antriebe mit 3-5kw



Wettbewerbserfolge:


2008   1. Platz Speedtreffen Dachau

           1. Platz Speedcup
          
1. Platz Deusche Meisterschaft im Speedflug


2009   1. Platz Speedtreffen Harren/Wünnenberg

           3. Platz Deutsche Meisterschaft im Speedflug 


2010   3. Platz Deutsche Meisterschaft im Speedflug




Weltrekord für Modelle mit Prop-Antrieb über 394 km/h in der Anerkennung - Leider wurden die Unterlagen von den leitenden Sportzeugen und Fachreferenten des DAEC nicht eingereicht - unglaublich aber wahr. Auch sowas gibt es.  

 

 

 

In den folgenden Jahren gab es am Hayabusa ein wenig Modellpflege:

2009: Schlanker Rumpf für V-Leitwerk und speziell für die Lehner-Antriebe.

2schnellste Zeit bei den WR-Versuchen in Rothenburg

 

2011: Weiterentwicklung des Props. Speed um 450. Gemessen wurde auf der DM einseitig bei Gegenwind 440 aber keine Wertung.

 

 

 

 

steve´s Nemesis

F5S-NF mit 1,8m Spannweite, 67qdm Flächeninhalt und bis zu 5kg Gesamtgewicht, Voll-cfk in Formen gebaut

 


Speed-Nurflügel in Horten-Design und Voll-CFK-Sandwichbauweise für Antrieb ab 10kw aufwärts

 

Der Prototyp wurde zunächst in 160g-cfk aufgelegt. Wenn alles erprobt ist und alle wesentlichen Einstellungen erflogen worden sind, kann mit leichter speadtrow ein Wettbewerbsmodell aufgelegt werden.

 

 

 

Bei den Ruderanlenkungen bieten sich robuste RDS-Anlenkungen an, da der Schwerpunkt leichter eingehalten werden kann, wenn alles vor dem Holm und möglich nahe an den Halbspannweiten platziert werden kann. Die Kabel können dann auch kürzer sein. Das wäre dann die nächste Ausbaustufe.

 

 

Tja - hier soll ein Druckantrieb erprobt werden. Die Idee basiert auf den Erfahrungen aus etwa 30 Jahren eigener NF-Entwicklung. Dabei wurden überwiegend Druckantriebe mit Fernwellen eingesetzt. Diese Antriebe zeigten immer einen sehr guten Wirkungsgrad, weshalb dieses Konzept auch hier Anwendung fand.

 

 

Die Klang der 5 Blätter ist eine Sache für sich. Es rauscht nur mit einem tiefen Ton und die mechanischen Laufgeräusche des Antriebs liegen aktuell über den aerodynamischen Geräuschen - klasse. So hab ich mir das vorgestellt.  


 

BIG MONSTER von hjk-Speedwings

Speedmodell mit einem max. FAI Gewicht von 3555g in Voll-CFK Schalenbauweise. Antriebsleistung 5-10kw evtl. auch mehr.

Der Hersteller bietet auch eine Variante in Doppelcarbon an. Da sollte es dann bei den aktuellen Antrieben keine Limits geben.


Spannweite 1,85m


Vom Konzept sind Aussenläufer wie der Scorpion 4530 vorgesehen. Es können 10-16s Lipos eingesetzt werden.


Bei mir kam ein recht zahmes Setup mit einem Lehner 2250 mit Getriebe, YGE160UHV, 10s3000mAh bzw. 16s1500mAh zum Einsatz. Es kommen 2-5 Blatt Props von 9.55x22 bei 16s über 12x17 bis 13x31.5  bei 10-13s zum Einsatz.


Der Rotor des Lehner dreht sich dabei mit 40-50.000rpm und bewegt sich damit in einem Bereich, bei dem hohe Leistungen bei gutem Wirkungsgrad abgegeben werden können. Der Zusammenhang zwischen Leistungsfähigkeit und Drehzahl wird auf der hp von LMT in einer einfachen Gleichung beschrieben:


Betriebsspannung x 2 = Drehzahl x 2 = doppelte Leistung


Und dies bei Wirkungsgraden von 95% und besser.


Aber auch bei 5% Verlust, der sich unmittelbar in Wärme umwandelt, sind das bei bei 6kw noch 300Watt, die alles aufwärmen. Das sieht man auch in den Loggs.


Wenn man so einen Antrieb nachbaut, sollte man deshalb darauf achten, dass der Rotor am oder knapp unterhalb des mechanischen Limits läuft


Durch die gringe Verlustwärme ermöglicht dieser Antrieb einen weitgehend gekapselten Einbau von Motor und Steller ohne riesige Kühlöffnungen. Das geht aber eben nur bei einem guten Wirkungsgrad. Es ist also nicht nur wegen der immer erstrebenswerten Effizienz reizvoll, sondern hat einen ganz pragmatischen Hintergrund: Der geringere aerodymaische Widerstand des gesamten Antriebs.


Als Bonus gibt es noch geringere Stellerverluste, bzw. der Steller muss bei einem 2-Poler nicht so hart arbeiten wie bei einem 10 oder 14poligen Außenläufer. Deshalb konnte auch bei dem Steller auf Kühlöffnungen verzichtet werden. Absteller gab es bisher nicht.


Wenn es mich mal juckt, baue ich noch einen speziellen Rumpf für den BM, der den geringen Stirnwiderstand des Lehners berücksichtigt. Der aktuelle Rumpf ist für einen Außenläufer gestaltet worden - aerodynamisch nicht so optimal, bzw. es werden hier wieder einige Prozente liegen gelassen.




Viel geflogen wurde das Modell 2017 mit 3-Blatt 13x31.5 und 10s. Leise und doch recht schnell bei moderaten Strömen.

 


Spaß macht ein 5-Blatt 12x27 an 10s - sehr angenehmes tiefes Rauschen. Der Wirkungsgrad ist nicht mehr ganz so gut, wie bei dem 3-Blatt-Prop, allerdings deuten sich mit dem 5-Blatt-Konzept ganz interessante Setups mit neuen Möglichkeiten an.

 


 

HR-Anlenkung aus hochfesten Alu


Das Modell fliegt sich sehr neutral, läßt sich trotz des doch etwas höheren Gewichtes noch gut handstarten und erzielt auch mit überschaubaren Eingangsleistungen einen unterhaltsamen Speed.


Und weil das immer mal angefragt wird: Verwendet werden 3 Servos HBM 690 BB MG mit 60Ncm bei 7,4V, ein 800mAh 2S Lipo, ein Jeti-Empfänger und das Ganze als HV-System. Hierdurch kann auch die separate Empfänger BEC incl. Schalter entfallen - eine Fehlerquelle weniger und ein paar Gramm gespart. Nach einem Flug können etwa 100-150mAh nachgeladen werden. Dabei beträgt die reine Flugzeit ca. 8 Minuten, die Einschaltzeit durch Vor-und Nachbereitung dann etwa 20 Minuten.


Versuchsweise wurde nach Motorschluß in die Thermik eingekreist. In den 15minütigen Flug wurden incl. Kurbelei von den 3 Servos 120mAh verbraucht. Es gibt also reichlich Reserven, bzw. ein 500mAh sollte eigentlich auch reichen. Nachgeladen wird der Empfängerakku dabei grundsätzlich vor jeden Flug.


Hier mal der komplette Logg mit Vorbereitungszeit, Speedflug, Abgleiten und Bergung des Modells - also das typische Belastungsprofil im Wettbewerb:



Die Telemetrie nutzt Sensoren von Jeti und SM-Modellbau sowie den Jeti-Sender als Echtzeit-Montior und Datenrecorder.


Hier mal der aktuelle Prop des Big Monster aus 2017: 13x31.5 3Blatt



und der dazu benötigte Blatthalter der aus hochfesten Alu gefertigt wurde:

 

 

Es wurde auch ein 5-Blatt-Prop erprobt: 12x27

 

 

 

Auch hierfür wurden spezielle Blatthalter aus hochfesten Alu angefertigt. Da ich keine Möglichkeit zur CNC-Bearbeitung habe und alles von Hand gekurbelt wurde, war das dann richtig Arbeit.  Bei der speziellen Anfertigung bekamen die Blatthalter gleich den Konus für die Spannzange - das sichert einen optimalen Verbund und ist auch etwas leichter.

Durch das hochfeste Alu kann das Teil auch etwas leichter gestaltet werden. Es können auch gleich die Gewinde für die Blattbolzen in den Blatthalter geschnitten werden. Das spart die Muttern. Gesichert werden die Schrauben mit Loctite 242.


Zum Auswuchten solcher Props habe ich unter Technik etwas geschrieben.


 



Letzte Baustelle ist die Spannhülse mit dem Polygon. Dort wurde ein M10 verwendet, was diese unförmige Stahl-Mutter mit 17er Schlüsselweite erfordert. Es liegt schon eine leichte M10x1 Vielzahn-Mutter aus Titan bereit - aber dafür braucht es eben eine Hülse mit M10x1.



Die 5-Blatt-Props erzeugen den bekannt voluminösen Sound, der zwar sehr leise aber irgendwie doch beeindruckend ist. Zum Wirkungsgrad kann ich noch nicht so viel sagen aber es zeichnet sich mit zunehmender Blattzahl ein interessanter Effekt ab:


Der Strom-Peak beim Einschalten und beim Hochbeschleunigen wird flacher. Dies dürfte daran liegen, dass sich die Blätter im unteren Geschwindigkeitsbereich gegenseitig mit ihrer Wirbelschleppe abschirmen.


Dieser Effekt eröffnet wiederum ganz neue Möglichkeiten. Wie eine schleifende Kupplung verhindert er, dass der Antrieb beim Beschleunigen abgewürgt wird bzw. die bekannten und ansich unerwünschten Stromspitzen produziert.


Ziel könnte ein Setup sein, dass im unteren Geschwindigkeitsbereich weniger Leistung zieht und der max. Strom nur am Arbeitspunkt gezogen wird - da bleibt alles kühler, es wird Strom gespart und es kann nochmal mehr Leistung am Arbeitspunkt abgerufen werden.

 

Navigation

Wetter

Besucherzähler

[ Besucher-Statistiken *beta* ]