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Nie wieder Pickel!

Hier werde ich einige Themen erörtern, die ein wenig theorielastiger sind.

 

Den Start macht eine Frage zu einer allgemein bekannten Entwicklung bei den Speedprops:

 

Warum macht es Sinn, beim Speedflug mit untersetzten Antrieben und niedrig drehenden Props zu arbeiten?

 

Hier wird gerne damit argumentiert, dass sie einen besseren Wirkungsgrad haben - aber warum haben sie einen besseren Wirkungsgrad?

Hier bekommt man in der Regel keine zufriedenstellende Antwort oder es wird eine höhere Steigung eingeführt. Ja - schon klar: Die Steigung kann und muss dann höher sein - nur was hat das mit dem Wirkungsgrad zu tun?


Hier mal eine einfache Erklärung:


Wenn der Prop niedriger dreht, reduziert sich die Blattgeschwindigkeit und dies hat einen Einfluss auf den Blattwiderstand, denn der Widerstand steigt mit der Geschwindigkeit im Quadrat.


Vergleicht man nun 2 Props miteinander, die bei gleichen Durchmesser aber unterschiedlicher Steigung mal mit 15k (und niedriger Steigung) und dann mit 10k (und höherer Steigung) den gleichen Schub erzeugen, so wird der Prop bei 10k dafür eine geringere Eingangsleistung benötigen. Seine Prop-Blätter laufen langsamer und erzeugen einen geringeren Widerstand am Prop-Blatt.  


Dies ist im Grunde und stark vereinfacht der Hintergrund und kann erklären, weshalb untersetzt arbeitende Antriebe mit geringerer Drehzahl einen besseren Wirkungsgrad am Prop generieren können als sogenannte Direktantriebe und hochdrehende Props.

 

Zu niedrig darf die Geschwindigkeit, also Drehzahl des Props aber auch nicht werden, sonst kommt das Prop-Profil in einen ungünstigen Re-Zahlbereich.

 

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