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Rare Bear




Kohlekumpel



Hayabusa & 3516



Hayabusa & 3520





Hier der Spannungsverlauf an den 6s4400 Seahan-Lipo

 

 

 

Nemesis - Speed NF der 5kg-Klasse

 

Erster Flug des Nemesis mit Antrieb - hier noch mit bescheidenen 8s und 3kw - das ging schon ziemlich zur Sache und die Flugeigenschaften bei Auslegungsleistung von 15 - 20kw entziehen sich meiner Phantasie

Bei diesem Flug war es mit 24° Außentemp. recht warm und es wurde nicht vorgemwärmt.



Man kann schön sehen, dass 250Watt bereits für dynamisches Bodenturnen ausreichen: Das aerodynamische Grundkonzept scheint gut gelungen zu sein.

 

 

Hier ein flotter Durchflug des Nemesis im Detail:

 

Deutlich zu erkenen ist, dass der Antrieb kaum in der Leistung einbricht.

Wie das zu bewerten ist, weis ich noch nicht aber bei Auslegungsleistung werden sich diese Kurven sicher noch verschieben

 

 

Hier dann der 1. Flug des Speed-NF mit Speed-Sensor. Zunächst der Gesamtflug:

 

Hier der Strom und die Temp.-Kurven von Lipo und Lipo-Raum

Was hier deutlich wurde: Wenn der Lipo zum Start auf 35° vorgewärmt wird, stehen statt der 3,3kw des ersten Fluges gleich mal 4,4kw an. Mit 50° am Entnahmeende deutet sich aber auch eine Grenze an. Entweder dickere Zellen, kürzere Runs oder etwas Kühlung.  

 

Was ebenfalls hierbei untersucht wurde: Die Innentemp. im Liporaum (violete Linie) bleibt im zivilen Bereich. Diese Info ist wichtig, da in dieser Flügelsektion auch Steller und Empfänger untergebracht sind. Es stellt sich dann natürlich auch die Frage, ob tatsächlich eine Lipo effektiv gekühlt werden kann. Wärmenester würden wahrscheinlch ausgespülte aber damit hätte es sich wohl.

 

Man könnte aber hierzu ein Experiment durchführen: Wenn über einen Lüftungsstrom Wärme vom Lipo abgeführt wird, sollte es im Innenraum wärmer werden. So ein kleiner Luftstrom kann ohne riesige Öffnungen eingerichtet werden. Mal sehen, was geht...

 

 

Flotter Durchflug

Bei 10s sind wir wieder da, wo die Musik spielt. Es kann auch noch höher angeflogen werden, da das Modell sehr groß ist. Mal sehen, wo der Zeiger bei 700m zittert...

 

So – es zieht ein Tiefdruckgebiet durch und gibt Zeit, die bisherigen Ergebnisse etwas genauer zu betrachten:

 

Bisher wurde ein gefalteter Anflug favorisiert. Dies bedeutet, das bereits im Steigflug mit der Beschleunigung begonnen wurde und nicht erst wenn die max. Anflughöhe verlassen wird. Dies ermöglichte eine Steigerung er Durchfluggeschwindigkeit um 10-20%. Es ist also ein wichtiges taktisches Detail und entschied die Saison 2008. Dort konnten trotz deutlich schwächeren Antrieb kontinuierlich bessere Leistungen erzielt werden. Auch als es 2009 eine wahre Leistungsexplosion bei der Konkurrenz gab, waren immer noch Stockelplätze drin. Die Laufzeit liegt bei ca. 20sec

Die Alternative ist der Sprint-Anflug. Bei einem Sprint wird auf den sehr hohen Anflug verzichtet und flach angeflogen. Die Einschaltzeit ist kurz und die Energie kann auf ca. 10 sec konzentriert werden. Es bleibt auch Zeit für mehr Anflüge. Das Ganze ist nicht so spektakulär aber bei passender Auslegung sehr effektiv – wobei die kurzfristig abgerufenen Eingangsleistungen bei konsequenten Sprint-Setups wohl bald außerhalb der aktuellen Phantasien liegen werden. Nach 2 – 3 Evolutionsstufen sollte dann auch hierfür ein Standard-Equipment bereitstehen.

 

Das NF-Konzept wurde von vornherein für ein Sprint-Setup ausgelegt, da für einem NF im Kurvenflug ein höherer Widerstand angenommen wird, als ein Leitwerksmodell. Besonders deutlich soll dies beim Horten ausgeprägt sein. Im letzten Logg zeigen sich Hinweise auf dieses Thema: Die Geschwindigkeit nimmt im Steigflug von 100 auf 200km/h zu - fällt in der oberen Wende jedoch von 200km/h auf unter 150km/h. Sie liegt gerade 50km/h über der Gleitgeschwindigkeit. (Auf der Zeitachse um Sekunde 350) Hier sollte bei den kommenden Testflügen versucht werden, die Wende etwas weiträumiger zu gestalten. Je nachdem, wie dann der Speed an der Wende ausfällt, wird dann Richtung Gefalteter-Anflug oder Sprint-Anflug weiterentwickelt.

 

Es wird hier wieder deutlich, dass bei der Entwicklung eines Speed-Konzepts empirische Daten sehr hilfreich sein können.

 

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