Duplicate entry '54.198.221.13-2017-11-25' for key 'ip' steves-unlimited | F3-Limited

steves-unlimited

F3-Limited

Bei der Wettbewerbsklase F3Speed-F-Limited wurde für die Saison 2017 das Akkugewicht auf 20% des zulässigen FAI-Gesamtgewichts reduziert. Klemmspannung max. 72V ohne Belastung.


Zur Erläuterung: Das FAI-Gesamtgewicht ergibt sich aus der max. Flächenbelastung von 75g/qdm. Ein Speeder wie der Hayabusa mit 26qdm einschließlich Höhenleitwerk hat demnach ein FAI-Höchstgewicht von 1950g. Beim Big Monster sind es 3555g.

 

Dies war nach allen Informationen eine Reaktion auf die inzwischen erreichten hohen Geschwindigkeiten. Sie lagen meist über 450k/h, weshalb die Wettbewerbe eine Sondergenehmigung benötigten. Dies gelang nicht immer, weshalb die DM 2016 nicht in der offenen Klasse durchgeführt wurde. Stattdessen wurde in einer limitierten Klasse mit 30% Akkugewicht des zulässigen FAI-Gewichts gestartet.

 

Es war aber abzusehen, dass die Geschwindigkeiten schon wieder sehr dicht an der 450 km/h Grenze lagen und deshalb wurde das Akkugewicht für die Saison 2017 auf 20% gesenkt.


Dies verschiebt die konstruktiven Herausvorderungen von Antrieben, die bei geringsten Gewicht einen max. Energiedurchsatz ermöglichen - wie dies die Aussenläufer können - in Richtung von Antrieben mit einem hohen Wirkungsgrad. Sie dürfen nun auch wieder mehr wiegen, da das FAI-Gewicht auch mit ihnen eingehalten werden kann ohne Einbussen bei der Akkuleistung in Kauf zu nehmen. Die Steller können auch größer werden, was sich auch empfieht, da mit der Stellergröße der Innenwiderstand abnimmt. Günstiger wird dieser Klasse nicht - aber technisch reizvoller.


Dieser Anforderungskatalog empfieht untersetze Innenläufer mit großen Stellern. Zu groß dürfen die Innenläufer aber auch nicht sein, denn sie haben bei einer bestimmten Last ihren optimalen Wirkungsgrad - nicht darüber und auch nicht darunter. Nun ändert sich die Last im Flug schon deutlich. Es gibt also einige Setups zu erproben, auszumessen und zu optimieren.


Einen besondern Augenmerk kommt auch dem Lipo zu. 20% sind schon sehr wenig und entweder läßt man die Laufzeit im gewohnten Rahmen, was die Leistung reduziert oder die Leistung bleibt und die Laufzeit wird reduziert. Es darf aber erwartet werden, dass es einen höheren Verschleiß bei den Lipos geben wird.


Mein Vorschlag wäre es deshalb künftig in F3-limited einen Energie-Limiter zu nutzen, wie er in anderen Rennklassen seit einer gefühlten Ewigkeit üblich ist. Am besten noch mit einem Mindestgewicht und min. Flächeninhalt verbunden.


Dieser Limiter sollte indirekt sicherstellen, das der Lipo mit einer gewissen Reserve betrieben werden kann, z.B. nur bis auf 30% der Kapazität entladen wird.


Während einer Übergangszeit kann man für das Energie-Limit auch einen Quotienten verwenden. Damit ist eine Regelung ähnlich der max. Flächenbelastung gemeint, nur eben nun bezogen auf die Energiemenge in Relation zum Flächeninhalt. Das Ganze läuft dann darauf hinaus, dass alle Modelle, egal wie groß, mit einer einheitlichen Energiemende pro qdm Flächeninhalt antreten. Damit wäre eine Vergleichbarkeit möglich, die Kosten für Lipos blieben im zivilen Rahmen und es müssen auch nicht gleich alle Modell neu gebaut werden. Dann schaut man, welche Modellkonzepte sich heraus kristallisieren und leitet eine Klasseneinteilung in diese Richtung(en) ein.



Man kann jetzt wirklich nur orakeln aber wenn ich wetten müßte, würde ich für die Zukunft bei den E-Limiteds etwa 2 Klassen erwarten - eine angelehnt an die F5d-Modelle, die sicher auch 2017 vereinzelt auftreten werden und höchst wahrscheinlich die 400 ankratzen werden - eine weitere Klasse wird sich an den Modellen der F5B-Szene orientieren.

Die offenen Klassen werden sicher weiter bestehen, sich aber immer mehr in separierten Veranstaltungen treffen, wie z.B. zu den WR-Versuchen.

 

 

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