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Beruhigungsmittel

Wer jetzt meint, es gäbe hier Tipps zu bunten Smarties wird enttäuscht - hier 
gehts um die ganz langsamen Kumpels, mit denen man sich wieder super 
entspannen kann.

 

Sopwith PUP          1:3,3

 

 

Die PUP wurde nach einem Plan von Toni Clark im Maßstab 1:3,3 und natürlich ganz in Rippen- und Spantenbauweise aufgebaut. Sie hat 2.450 mm Spannweite und endlos viel Flächentiefe. Der Flächeninhalt ist entsprechend groß und die Flächenbelastung bei etwa 14 kg mit ca. 60g/m2 noch verhältnismäßig niedrig.

Der Kombi im Hintergrund hebt die gesamten Abmessungen dieses Fliegers besonders hervor. Beim Transport müssen jedoch nur die Räder abgenommen werden – und natürlich die Flächen – dann paßt der Flieger gut in den Kombi.

Für den Antrieb sorgt ein ZG 62, der eine 24x10 Menz antreibt. Die riesigen Speichenräder erlauben es, daß die PUP auch von behelfsmäßigen Pisten starten kann. Am besten geht der Start von geteerten Feldwegen, eine kurze Wiese ist aber authentischer. Der ZG liefert einen sanften Kraftüberschuß und mit der niedrigen Steigung hebt sie rasch ab. Bei der Landung ist eine Graspiste dann in jeder Hinsicht das Optimum.

Die PUP ist ein richtig gemütlicher Flieger. Er verzeiht einem viele Fehler und ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Einzig der Wind sollte bei Start und Landung genau von vorne kommen. Sie richtet sich fast wie eine Fahne im Wind danach aus und bei einer schiefen Landung gibt es dann Stress. ...aber alles im gemäßigten Rahmen.

Der ZG 62 ist mit einem Easy-Startsystem von T.C. ausgerüstet und läßt sich ausgesprochen leicht starten. Im Grunde ist er bei aller Technik von all meinen bisherigen Verbrennern das unkomplizierteste Antriebspaket.

 

 

Leider habe ich sie in einer schwachen Stunde verkauft - gab aber Ersatz.


Ersatz kam in Form einer Fokker D7 ins Haus. Sie ist von Flair und deutlich kleiner als die Pub. Sie fliegt sich aber auch sehr entspannend.


Und dann gibt es da noch seit vielen Jahren eine 1:3 Pitts Special von Byron. Diese Firma hat wohl die ersten Modelle mit geschäumten Elementen in dieser Größenordnung auf den Markt gebracht. Das Modell besteht komplett aus geschäumten Modulen, nur die Motorhaube und das Fahrwerk/Puschen sind aus Gfk bzw. Alu. Es ist dementsprechend leicht und das ist bei der Pitts sehr wichtig. Sie fliegt deshalb auch sehr gut und benötigt auch nicht so viel Leistung - kann deshalb auch auf der Antriebsseite leicht gehalten werden.


Bei einen 3-4kw Antrieb bleibt das Gewicht um 6-7kg. Aktuell ist ein Scoripion 4025 mit 5:1 Motor-Chief und einer 20x16 Fiala verbaut. Dieser Antrieb wartet noch auf die Erprobung.


Leider wurde diese Linie von Byron wieder aufgegeben. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Allerdings war z.B. die Pitts für einen 2-Takt Getriebe-Antrieb vorgesehen: Ein hochdrehender 10ccm mit Reso trieb ein Getriebe an. Später kamen dann die Benziner und dieser Treibstoff vertrug sich z.B. nicht mit dem Formschaum.


Die Pitts ist auch in so fern erwähnenswert, weil es mein erstes Modell mit Lipos war - und überhaupt eines der ersten Modelle mit Lipos. Diese hatten z.B. zunächst sehr geringe C-Raten. So konnten die eingesetzten Lipos gerade mal 5C Dauer und 7C für sehr kurze Zeit leisten. Dafür war die Flugzeit mit 8-10 Minuten sehr lang.


Discus


Sehr guter Gleiter, optimiert für den thermischen Hangflug in den Alpen. 5m Spannweite und rund 12-13kg Gewicht.

Inzwischen wird er auch im elektrischen Flugzeugschlepp eingesetzt.



Hier noch ein Link zu einen Bericht über meine SB13 in 1:3:


http://www.rc-network.de/forum/showthread/php/12182-SB13-in-1-3!/page2


(sorry - der link funktioniert nur über google -hm...)

 

 

 TUCAN von RCRCM


Schneller Gleiter mit kleinen E-Antrieb (LMT1520 mit 4:1 Reisenauer und 3s).




Mit 2m Spannweite und CFK-Zelle sollte er eigentlich in der F3S-Limited Klasse eingesetzt werden. Es gab aber einige Einschränkungen, die durch die etwas eigenwillige Bauausführung entstehen, weshalb er dafür nicht eingesetzt werden konnte. Im Wesentlichen ist der Flächenverbinder sehr schwach ausgelegt. Aus unverständlichen Gründen wurde auch das V-Leitwerk in GFK ausgeführt. Die Aerodynamik, das ganze Design und auch die Bauausführung wären ansonsten perfekt für diese Klasse aber es muss eben alles passen.


Z.B. lassen sich 3s2200 80C von RoaringTop unter der schwimmend gelagerten Holmbrücke bis vor das im hinteren Rumpf montierte Servobrett schieben. Es können so z.B. bis zu 8s2200 aufgenommen werden. Der Rumpf ist zwar sehr schmal, bietet vorne aber genügend Platz für ein Super-Chief Getriebe. Durch die lange Nase können auch riesige 2-Blatt-Props erprobt werden. 

 

Falls aber bei der Limited-Klasse die Regeln in Richtung Energie-Limit angepasst werden, könnte der TUCAN doch noch hierfür eingesetzt werden.


Derweil entwickelte sich der TUCAN zu einen fast täglichen Begleiter und einem meiner meist geflogenen Modelle im letzten Jahr. Er ist schnell aufgebaut, passt auf die Hutablage und macht einfach viel Spaß.


Auch der TUCAN erhielt eine komplette HV-RC Ausrüstung, diesmal mit KST-Servos.


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