Duplicate entry '54.156.92.138-2017-08-22' for key 'ip' Speedantrieb Speedantriebe

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Antriebe

 


Mein erster komplett selbst gebauter LRK. Alle Drehteile wurden selbst hergestellt. Deshalb darf er hier auch den Anfang machen - der 5340

Die Verrippung der Glocke sollte neben der Kühlung auch eine Verwindung der Glocke verhindern.


Für alle Interessierten, die sowas auch gerne selber herstellen: Bei der Glocke wurde zunächst der Rückschlußring gedreht.
Dann wurde die Glocke ausgedreht und alle Bohrungen und Passungen angebracht. Der RR wurde eingeklebt und aussen abgedreht. Dann wurden die Kühlrippen angebracht. So wurde sichergestellt, dass die riesige Masse auch wirklich rund läuft. Das mag heute selbstverständlich erscheinen. Als ich den Antrieb 2004 baute, waren diese Antriebe aber noch die Ausnahme und es gab z.B kaum brauchbare Props. 







Speedantriebe

Vorab: Alle Speedpowercrocos sind Entwürfe von Dr. Ralph Okon. Erstmals fiel mir auf dem Speedtreffen in Dachau 2007 die Leistungsfähigkeit dieses Konzeptes auf. Es entstand dann eine ganze Reihe von teils sehr unterschiedlichen Speedantrieben.


12N10P 3516 Speedpowercroco  für 6s - ca. 180g für 4kw

Viele Wege führen nach Rom und nach vielen Versuchen mit Antrieben für die aktuellen Verbrenner-Props wurde hier mal die Drehzahl von 22.000 auf ~ 28.000 erhöht. An sich nicht so optimal. Erste Versuche brachten dann aber sofort sehr gute Leistungen und erste Flüge mit über 420 km/h wurden mit diesem Motor möglich
.





Mit diesem Antrieb wurden alle 2008 Speedwettbewerbe gewonnen und auf der DM in Laucha 2008 ein neuer Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt. Er wartet noch auf die Anerkennung der FAI.

Einbau mit Ringspalt im Hayabusa F3S


Die 7x10APC - mein Standard-Prop der Saison 2008. Er arbeitet zuverläßig bis 32.000rpm und scheint dabei auch einen guten Wirkungsgrad zu haben. Er ist für die Speeder das, was die 4.7x4.7 für die F5D-Gemeinde darstellt: Ein brauchbarer Alltagsprop zu einen günstigen Preis. Er kostet im Versand gerade mal um die 2,20-2,60€.





12N10P3520 Speedscorpion für 6s- 230g für 5kw

2008 war er mein stärkster Antrieb - mit ihm konnten über 430 km/h erreicht werden



Inzwischen konnte ich diesen Antrieb an verschiedenen Wicklungen erproben. Er zeigt einen erstaunlich guten Wirkungsgrad und auch bei höherer Last thermische Stabilität.

Um eine 7x11 mit 31.500 zu drehen, benötigt er im Stand gut 3,5kw, bzw. 9s3000 müssen um die 110A zur Verfügung stellen.  Das stellt auch für heutige 45C-Zellen kein Problem dar.

 

 

12N10P 4020 Speedpowercroco  für 6s - ca. 300g für 6kw

 

 

 

Hier mal ein Tipp zur Kühlung des Stellers - wobei die Avinik/Markus-Controller sehr luftig aufgebaut sind und es bisher keine Ausfälle durch Überhitzung gab

 

 

In der Kombination mit dem SL250/300A-Markus-Controller ein richtiges Kraftpaket. Eigentlich war der Antrieb für 6s und etwas mehr als die üblichen 30.000rpm vorgesehen, allerdinngs sprang der Logg schon bei 5s auf 250A. hm.. dann eben mit 5s und einer aufgedrehten 7x10APC. Paßte dann auch ganz gut und schafte bei den WR-Versuchen 2009 gute 413km/h - also die zweitschnellste Zeit.

 

 

4015 PowerCroco

Ein echter Veteran ist dieser Antrieb den ich gerne in den Reno-Modellen mit 5s einsetze.

 

 

 

 

Innenläufer

 

Das wäre mein Vorschlag zur Modifizierung der Kühlung der beim Innenläufer. Der Antrieb auf dem Photo ist ein Mega 22/45/2 - er wurde in dieser Anordnung bis 3kw erprobt. Gehäusetemp. unter 35° - unter Last nicht über 25°

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Name: IMAG0003-1.JPG
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Ab 2009 wurden in allen F3S-Wettbewerben Innenläufer von Lehner-Motorentechnik eingesetzt.

 

Hier der 1950 mit zusätzlichen Kühlring:

 

Als Steller können die sehr leichten FAI Steller von YGE eingesetzt werden. Deshalb verhalten sich diese Setups gewichtsneutral zu den Aussenläufer-Setups.  

 

Mit einem speziellen 6x9 cfk-Prop und Drehzahlen um 36-38.000rpm können diese Setups geschlossen eingebaut werden, also ohne Kühlöffnungen.

 

Mit einem weiterentwickelten 6.25x10 cfk-Prop konnten bei ca. 34.000rpm in der Messstrecke dann 440km/h erreicht werden.


Hier der aktuelle LMT 2250 mit Reisenauer-Getriebe und im Vergleich mit dem Scorpion 4535


Beim Reisenauer gefällt mir die Polygon-Welle sehr gut. Damit lassen sich bei geringen Gewicht sehr hohe Drehmomente übertragen. Zusammen mit dem Klemmmittelstücken und den Leichtspinnern ergeben sich sehr gringe Gewichte bei der Prop-Aufnahme.

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